DS

In dem Kunstgebilde „BDSM“ steht jeder Buchstabe für einen bestimmten Begriff:

Bondage
D
isziplin
S
adismus
M
asochismus

Darüber hinaus werden noch Buchstabenpaare gebildet:

BD = Bondage and Disziplin (Fesselung und Erziehung)
DS = Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung)
SM = Sadism and Masochism (Sadismus und Masochismus)

In den diversen Kontaktanzeigen kommen einer oder mehrere dieser Buchstaben 
oder Begriffe in den verschiedensten Kombinationen vor. So z.B. „SM“, „B&D“, „D&S“ usw.

Eigentlich hat der Begriff „Bondage“ in dieser Abkürzungsorgie nichts zu suchen, 
da er das Fesseln einer Person bezeichnet. 
Es handelt sich um eine Spielart und nicht um die gefühlsmäßige Ebene, die man mit BDSM
eigentlich zu beschreiben versucht.

Es gibt bei all diesen Spielarten immer einen Aktiven (Top) und einen Passiven (Bottom/Sub).

Ob der aktive Part nun nur dominant oder sadistisch veranlagt ist und der passive 
Part nur devot oder masochistisch, ist erst einmal egal.

Wichtig ist: Beide müssen es ausdrücklich wollen. Niemand darf gegen seinen Willen 
zu etwas gezwungen werden.

B & D

Dies ist die Abkürzung für Bondage und Dominanz (Disziplin). Bondage heißt 
übersetzt so viel wie Fesselung. Man benutzt diesen Ausdruck auch im Sinne von 
Sklaverei oder Knechtschaft.

SM

Sadismus und Masochismus. Hier wird als Bestrafung Schmerz erzeugt. 
Als Spielzeug dienen Peitschen, Rohrstöcke, Brustklammern und eine ganze Menge mehr.

Es gehört eine Riesenportion Vertrauen zu dieser Spielart. 
Sie kann dem Bottom aber ein hohes Maß an Lust verschaffen. 
Der Schmerz wird dann nicht mehr als Schmerz empfunden, 
sondern ist eine ganz eigene Art der Erregung.

D & S

Dominanz und Unterwerfung (Submission), ein erotisches Machtspiel, 
bei dem beide Befriedigung finden: 
Der eine dadurch , dass er kontrolliert und der andere, dass er sich kontrollieren lässt.

Gerne wird hier bestraft. Dafür, dass der Bottom ungehorsam war.

Sicher gehen auch hier, wie überall, die Meinungen auseinander. 
Für viele ist das Ganze zu ernst, um es Spiel zu nennen. 
Aber wie auch immer, solange alle Beteiligten ihren Spaß daran haben, 
es genießen können, ist es egal wie man es nennt.

Alle diese Spielarten kann man nicht wirklich voneinander trennen. 
Sie vermischen sich und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 
Deshalb wohl auch der Ausdruck „Spiel“. Denn ein Spiel ist etwas Schönes, 
Angenehmes, etwas, das Spaß macht.

 

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